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Inflationsschutz: Mit Fonds auf Zeit spielen?

Häufig zu beobachten sind die folgenden Verhaltensmuster bei Anleger:innen:

Kurzfristige Renditeerwartungen: Viele Anleger:innen erhoffen sich oft kurzfristig hohe Renditen.

Risiko wird zu wenig beachtet: Diese hohen Renditemöglichkeiten gehen jedoch nur mit einem hohen Risiko einher, was gerne mal übersehen wird.

Zeithorizont wird vernachlässigt: Der Zeithorizont, ein immens wichtiger Faktor bei der Geldanlage, wird häufig außer Acht gelassen.

Grundsätzlich gilt:

  • Es gibt keine Vollkaskoversicherung gegen die Inflation.

  • Im Rahmen eines vernünftigen Gesamtkonzepts stellen Fonds (Aktien oder Anleihen) jedoch mittel- bis langfristig eine Möglichkeit dar, zumindest den Wert des Geldes zu erhalten.

  • Auch wenn sich daraus keine gültigen Schlüsse für künftige Entwicklungen ziehen lassen: In der Vergangenheit haben sich beispielsweise Aktien – und damit auch Aktienfonds – als gute Maßnahme gegen den Kaufkraftverlust des Geldes bewährt.

  • Allerdings dürfen diese Produkte nicht als kurzfristiger Inflationsschutz betrachtet werden, da insbesondere in Zeiten wie diesen (Krieg in der Ukraine, hohe Energiepreise, Lieferschwierigkeiten, etc.), steigende Volatilität an den Märkten zu beobachten ist. Bei Aktienfonds ist auch immer ein gewisses Risiko im Spiel, Kapitalverlust ist nicht ausgeschlossen.

Fonds gibt es in unterschiedlicher Risikoabstufung von nur sehr geringem Risiko bis hin zu progressiven Varianten, bei denen neben Aktien oder Anleihen auch in alternative Investments veranlagt wird. Manche Fonds, wie der Raiffeisen-Inflationsschutz-Anleihen eignen sich vor allem als Ergänzung in einem Anlageportfolio, um sich teilweise gegen Inflationsanstiege abzusichern. Möglich ist auch, bei Fonds nicht via Einmalerlag zu investieren, sondern laufend per Ansparplan. Gerade in Zeiten schwankender Märkte wirkt Fondssparen durch den Cost-Average-Effekt risikomindernd, weil zu unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft werden.

Raiffeisen 314 - Inflation Linked Bonds

Raiffeisen-Inflationsschutz-Anleihen

Zu den Fondsdetails

Inflationsschutz folgt einem System

Inflationsschutz folgt keinem Zufall, sondern einem System. Dabei sind drei Punkte zu beachten:

  • Lassen Sie sich von einer steigenden Inflationsrate nicht verunsichern. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre Finanzen und treffen Sie keine kurzfristigen Entscheidungen.

  • Prüfen Sie Ihr Depot auf Diversität und passen Sie es gegebenenfalls an, um breit aufgestellt zu sein. Selbstüberschätzung der eigenen Kenntnisse der Finanzmärkte, falsche Risikoeinschätzungen, Herdenverhalten – grundsätzliche Fehler wie diese lassen sich durch eine vernünftige Anlagestrategie vermeiden.

  • Gespräche mit Ihren Raiffeisen-Expertin oder Ihrem Raiffeisen-Experten können dabei helfen, keine unüberlegten und von Emotionen getriebenen Entscheidungen zu treffen.

Terminvereinbarung

Terminvereinbarung

Sie haben Interesse am Fondssparen? Hier geht's direkt zur Terminvereinbarung mit Ihrer Raiffeisenbank.

Die Fondsbestimmungen des Raiffeisen-Inflationsschutz-Anleihen wurden durch die FMA bewilligt. Der Raiffeisen-Inflationsschutz-Anleihen kann mehr als 35 % des Fondsvermögens in Wertpapiere/Geldmarktinstrumente folgender Emittenten investieren: Frankreich, Niederlande, Österreich, Belgien, Finnland, Deutschland.

Dieser Inhalt ist nur für institutionelle Anlegerinnen und Anleger vorgesehen.

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