7 vielversprechende Ideen, um dein Geldleben schon von Beginn an auf eine gute Schiene zu bringen, findest du hier!
1. Je früher, desto besser
Mag abgedroschen klingen, aber gleich der erste Tipp ist unglaublich wichtig. Und vor allem: Befolgst du ihn nicht, kannst du es nachträglich nicht ändern – verlorene Zeit bleibt verlorene Zeit.
3 Beispiele zur Verdeutlichung:
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Wie kommt dieser eklatante Unterschied bei nur fünf bzw. zehn Jahren längerer Laufzeit zustande? Das „Geheimrezept" heißt Zinseszinseffekt.
Möchte man über einen längeren Zeitraum eine durchschnittliche Wertentwicklung von beispielsweise 4 % p. a. erwirtschaften, könnte man sein Geld unter Inkaufnahme von höheren Wertschwankungen veranlagen. Zum Beispiel durch eine Veranlagung am Kapitalmarkt in Form von Fonds. Dabei sei erwähnt, dass auch Kapitalverluste möglich sind. Aber je länger die Veranlagungsdauer desto höher die Wahrscheinlichkeit, diese Wertschwankungen auszugleichen und am Kapitalmarkt höhere Erträge zu erwirtschaften.
Um deine individuelle Situation zu berechnen, kannst du unseren Vorsorgerechner benutzen.
2. Regelmäßigkeit
„Wenn auf meinem Konto ein wenig Geld zusammenkommt, dann lege ich es schon auf die Seite.“, „Das gesamte Weihnachtsgeld brauche ich jetzt gar nicht, davon spare ich dann etwas!“ – Diese oder ähnliche Vorhaben tun deiner Geldanlage in der Realität meist nichts Gutes. Denn es kommt doch immer etwas dazwischen – der spontane Kurztrip, die neue Gaming-Console usw.
Geld anlegen braucht – neben der vorhin erwähnten Zeit – Regelmäßigkeit. Plane am besten Monat für Monat einen fixen Beitrag ein.
3. Zu Monatsbeginn Geld anlegen
Was nach dem Sparen übrig bleibt, ausgeben – nicht sparen, was nach dem Ausgeben übrig ist.
Viele Menschen leben nach dem Prinzip, so viel Geld auszugeben, bis am Monatsende nichts mehr am Konto ist. Bei dieser Vorgehensweise bleibt am Ende des Monats nichts mehr für´s Geld anlegen übrig. Deshalb ist es wichtig, Abbuchungen für dein zukünftiges Vermögen schon am Anfang des Monats durchzuführen.
4. "Geld anlegen kann ich mir nicht leisten"
Diese Ausrede gilt nicht oder nur ganz selten. Schaust du auf deine Kontoübersicht findest du mit Sicherheit Ausgaben, die dieser Aussage widersprechen. Die überzogene Handyrechnung, die etwas zu hohe Abbuchung vom Drogeriemarkt, die Kreditkartenabrechnung mit Zahlungen für diverse Streamingdienste oder In-App-Käufe usw.
5. Auf den Spaß nicht vergessen

Ist bereits zu Monatsbeginn die regelmäßige Abbuchung für deine zukünftigen Vorhaben & Ziele abgebucht worden, solltest du auch auf den Spaß nicht vergessen. 100 Euro angespart? Dann nimm nochmals 100 Euro und gönne dir genau dafür die Dinge, die vielleicht nicht unbedingt sein müssten. Ganz nach deinen Vorlieben einfach dein Einkommen für den Spaß im Leben ausgeben. Und zwar ganz bewusst ohne schlechtes Gewissen und als eine Art Belohnung.
6. Schnelles Geld machen?
Geht es dir ums langfristige Investieren oder ums schnelle Geld machen, ums Spekulieren? In den Medien, sozialen Netzwerken oder diversen Foren geht es oft um das rasche Geld. Um immense, sehr verlockende Erträge mit Kryptos, Gold, Aktien & Co. Das kann gelingen, muss es aber nicht. Bei dieser Art der Veranlagung bleibt oft eines auf der Strecke – die Risikostreuung oder auch Diversifikation genannt. Breit gestreut, langfristig & regelmäßig investieren mag auf den ersten Blick langweilig wirken, ist aber in vielen Fällen die erfolgsversprechendere Strategie.
Auf das mögliche schnelle Geld gänzlich verzichten? Nein, muss nicht sein. Aber achte darauf, dass dieses „Spielgeld“ nur einen Teil deiner Geldanlage ausmacht: Denn die Gefahr eines Totalschadens besteht und du solltest deswegen auf dieses Geld nicht angewiesen sein.
7. Finanzwissen für´s Geld anlegen
Das Warten auf Finanzbildung als Schulfach wird wohl noch länger dauern. Glücklicherweise gibt es allerdings auch anderweitig Möglichkeiten, sich Wissen in diesem Bereich anzueignen. Im Netz finden sich viele nützliche Blogs, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Und auch wir widmen uns mit vielen Beiträgen der Finanzbildung.
Wenn du nur einen dieser Tipps umsetzen möchtest, dann bitte die #1 – fange so zeitig wie möglich damit an, dein Geld für dich arbeiten zu lassen. Beachtest du allerdings noch mehr der Ideen, wird sich das mit Sicherheit vorteilhaft für dein Geldleben auswirken.